Mittwoch, 13. September 2023

Gassitraining und Abenteuerspaziergang

Im normalen Alltag zeigt sich, ob mein Hund und ich Spaß haben, gemeinsam Gassi zu gehen.

Mit folgenden Übungen macht das Gassigehen für Hund und Mensch richtig Freude:

- lockere Leine

- eng gehen bei Bedarf (Fuß)

- nicht Bellen aus Aufregung

- aus dem Freilauf zurückkommen

- entspannt Päuschen machen

- mit anderen Hunden gemeinsam Gassi gehen

Das alles üben wir beim Gassitraining und beim Abenteuerspaziergang in der Gruppe mit anderen Menschen und Hunden.

Manchmal klappt es nicht sofort und manchmal gibt es auch einen schlechten Tag, aber Übung macht den Meister :-)

für weitere Infos: 

Katja Franke 0151-17320487


Sonntag, 16. April 2023

Donnerstags Gassi Training 19 Uhr Stöcklewald/ Furtwangen


 Jeden Donnerstag um 19 Uhr Gassi-Training in Furtwangen / Rohrbach

Gemeinsam Alltagsgehorsam üben beim Gassi gehen:

- lockere Leine, - Rückruf, - Sitz, - Platz und Sozialverhalten mit anderen Hunden 😃

Info und Anmeldung: Katja Franke 0151-17320487


Freitag, 2. Dezember 2022

Wenn ich einen Freund an meiner Seite habe...

Stell` Dir vor, du hast in Deinem Leben einen Freund an Deiner Seite, der Deine Sorgen und Nöte wahrnimmt, 
Dein individuelles Bedürfnis nach Raum und Zeit versteht,
so wie auch Deine kleinsten Hinweise und der Dir mit diesem Verständnis durch Situationen hindurch hilft,
die Dich mehr oder weniger verunsichern.
Tag für Tag.

Alles was wir tun müssen,

ist zu bemerken,
wann sie sich etwas mehr Zeit oder Raum organisieren, 
und es ihnen ermöglichen.
Es handelt sich um Sekunden und selten um Minuten,
aber nie um viel mehr unserer Lebenszeit.
Dafür schenken sie uns wundervolle Qualitätsmomente
und das beidseitige Verständnis wird vertieft.

Dies wiederum schafft mehr Vertrauen - in allem.

Katrien Liesmont

Ich wünsche euch und euren Hunden viele schöne Momente in der Weihnachtszeit und freue mich auf euch im Neuen Jahr



Mittwoch, 16. November 2022

In Memoriam: Hermes 28.03.2007 - 14.11.2022



In Memoriam: 

Wie Hermes ein Rettungshund wurde

Ich wurde am 28.3.2017 auf einem Bauernhof auf der schwäbischen Alb geboren.

Meine Mutter war ein Border-Collie und mein Papa war ein weißer Großspitz.

Nach 8 Wochen machte die Bauernfamilie eine Anzeige in die Zeitung, dass Mischlingswelpen abzugeben seien.

Da mein Frauchen nach einem Border-Collie Mischling suchte, rief sie dort an und machte einen Termin für eine Besichtigung aus.

An einem Nachmittag fuhr mein Frauchen zu dem Bauernhof um mich anzuschauen.

Ich war der einzige von 6 Welpen, der noch keinen neuen Menschen hatte.

Also bezahlte sie die Abgabegebühr von 150 Euro und setzte mich in den Kofferraum ihres Autos und dann fuhren wir zu ihr nach Hause in den Schwarzwald.

Bei dieser ersten Autofahrt war mir furchtbar schlecht und ich musste so sehr sabbern, dass mein Fell ganz nass war.

Mein Frauchen musste mich dann daheim erstmal vorsichtig baden und dann abtrocken.

Da ich bisher im Stall gewohnt hatte, wusste ich im neuen Haus auch noch nicht, wo das Hundeklo war.

Deshalb hatte mein Frauchen immer einen Eimer und einen Wischlappen parat, um kleine und große Missgeschicke schnell wegzuputzen.

Aber das Haus hatte einen großen Garten und mit der Zeit war es mir wichtig, zum Pinkeln und für die Häufchen in den Garten zu gehen oder dass Ganze beim Gassigehen zu machen.

Die ersten Monate wollte ich noch gar nicht Gassi gehen, da ich lieber in der Sicherheit des Hauses und des Gartens bleiben wollte.

Auch beim Autofahren wurde mir noch lange schlecht.

Aber mein Frauchen ging mit mir jede Woche zweimal ins Rettungshundetraining.

Deshalb habe ich mich schnell an die Hundebox im Auto gewöhnt und mit der Zeit wurde Autofahren ganz toll, weil es immer Neues zu lernen gab. Ich habe immer neue Hunde kennen gelernt und viel Zeit mit meinem Frauchen verbracht.

Im Rettungshundetraining hat mein Frauchen ausprobiert, was ich am liebsten fresse und mit welchen Spielzeugen ich am liebsten spiele, und dann hat sie davon immer ganz viel ins Training mitgenommen.

Aber ich durfte das nicht einfach haben so wie ich wollte, sondern ich lernte ganz viele Sachen und dafür wurde ich mit meinem Lieblingsfutter und mit meinem Lieblingsspielzeug belohnt.

Ich sag euch auch mit was ich am Anfang am liebsten gespielt habe: mit Eimern, mit Klobürsten und mit Schwämmen.

Da Frauchen sowas aber nicht mit ins Training nehmen wollte, hat sie mir Gummibälle und stabile Gartenschlauchstücke zum Spielen gegeben.

Als Futter hat sie gekochtes Fleisch, Würstchen und Käse mitgenommen.

Deshalb fand ich jede Übung im Rettungshundetraining toll, weil ich immer so gute Belohnung bekam.

Eine Übung war, dass ich zu Menschen rennen durfte, die mich fütterten und die mit mir spielten.

Aber ich durfte nicht einfach das Futter fressen oder mir das Spielzeug schnappen und damit weglaufen, sondern ich lernte erstmal auf Abstand zu warten, bis ich das Futter oder das Spielzeug überreicht bekam.

Wenn ich es schnappen wollte, dann hielt der Mensch das Futter oder das Spielzeug fest, bis ich einen Schritt Abstand hatte und dann gab er es mir. Das war toll.

Als nächstes habe ich gelernt Menschen anzubellen. Da mein Papa ein Spitz war - Spitzen wird nachgesagt, dass sie gerne bellen - hatte ich mit der Übung keine großen Probleme.

Zu Menschen laufen, die Menschen anbellen solange bis sie mir das Futter in die Schnauze stecken, das war toll.

Ich darf aber Menschen nur anbellen, wenn ich eine Kenndecke anhabe.

Die Kenndecke hat Reflexstreifen, ein Glöckchen und ein Licht. So sieht und hört mein Frauchen, wo ich im Wald rumrenne und nach Menschen suche.

Und immer wenn ich die Kenndecke anhabe, weiß ich, dass ich jetzt meinen Rettungshundejob mache.

Neben der Anzeige, also Menschen finden und anbellen, musste ich noch viele andere Sachen lernen.

Zum Beispiel an lockerer Leine laufen, Sitz und Platz machen und Herkommen, wenn ich gerufen werde.

Außerdem musste ich lernen, wann ich nach rechts, links und nach vorne rennen soll.

Und immer ganz viel bellen, wenn ich einen versteckten Menschen gefunden habe.

Und dann ist mein Frauchen immer zu mir gelaufen und hat dem versteckten Menschen gesagt, wann er mich belohnen soll.

Mit 2 Jahren ist mein Frauchen dann mit mir auf eine Rettungshundeprüfung gefahren.

Da musste ich dann alles zeigen was ich gelernt habe und 2 versteckte Menschen in einem großen Waldstück finden.

Das hat auch geklappt, obwohl mein Frauchen sehr aufgeregt war.

Und dann kamen mein Frauchen und ich in die Einsatzgruppe der Rettungshundestaffel und wenn bei der Polizei ein vermisster Mensch gemeldet wurde, dann wurde meine Rettungshundestaffel alarmiert und ich und die anderen Einsatzteams fuhren oft mitten in der Nacht in den Wald und suchten nach dem vermissten Mensch.

Mein Auto war dabei mein zweites Zuhause, mein Frauchen hat mir eine schöne Hundebox in den Kofferraum gebaut, in der schlafe ich immer auf der Fahrt zum Training oder wenn ich gerade Pause habe.

Wenn ich schlafe, dann träume ich oft davon, wie ich mit meiner Nase den ganz feinen Geruch von Menschen suche und diesem dann hinterer laufe bis ich den Mensch gefunden habe. Und dann belle ich solange, bis mein Frauchen kommt und dem Menschen hilft, sie alarmiert dann den Rettungswagen, damit der Mensch ins Krankenhaus kommt und er wieder gesund wird.

Jedes Jahr habe ich meine Rettungshundeprüfung bestanden, viele viele Stunden im Wald trainiert und sehr viel Erfahrung bekommen, wie man Menschen sucht.

Mit 13 Jahren wurde es Zeit mein Wissen an jüngere Hunde weiterzugeben, die jetzt mehr Kraft haben wie ich und die langen Einsätze nach vermissten Personen mit ihren Menschen übernehmen können.

Mit meinem Frauchen durfte ich aber immer noch ins Rettungshundetraining, aber meine Übungen sind nicht mehr so lange und so schwer, sondern so, dass ich viel Spaß habe.

Jetzt ist mein Frauchen ganz traurig, mit 15 Jahren bin ich so krank geworden, dass ich nicht mehr Leben wollte.

Aber vom Ende der Regenbogenbrücke winke ich ihr und gemeinsam denken wir an unser gemeinsames Leben.

Freitag, 4. Dezember 2020

Welpentraining...Alltagskompetenzen

da ich jetzt auch wieder einen neuen Hund habe:

Lila, Schoko-Labrador Hündin, 15 Monate alt (Abgabe aus Zeitmangel)

geht für mich das Abenteuer Hundetraining von vorne los.

ich weiß ja nicht, was sie schon alles kann und ich habe natürlich Wünsche, was sie alles können soll.

Deshalb werden wir uns die nächsten Tage kennenlernen und ich werde meine Checkliste für einen alltagstauglichen Hund mit ihr durchgehen und natürlich die Kompetenzen, die ihr für meinen Alltag fehlen, mit ihr trainieren.

Hier die Checkliste:

- Rückruf mit unterschiedlichem Ablenkungsgrad

- Hundebox in der Wohnung und im Auto

- sich am Halsband anfassen lassen

- ruhig bleiben beim An - und Ableinen

- Schritt gehen an lockerer Leine 

- auf verschiedenen Untergründen gehen können

- Treppen hoch - und runter gehen

- Auto fahren (Bus,Strassenbahn)

- Maulkorbtraining

- Impulskontrolle beim Futter

- Impulskontrolle beim Spielzeug

-  Sitz - und Platz und Warten können

- verschiedene Menschen höflich begüßen

- Stadtspaziergang, Waldspaziergang, an vielbefahrenen Strassen entspannt gehen

- Zoo / Tierparkbesuch

- Entspannungstraining

 

Sonntag, 8. November 2020

Fleißarbeit "aus"

 Das Kommando "aus" ist sehr beliebt und erzeugt beim Hund meistens ordentlich Streß.

Denn er soll etwas hergeben was er gerade so schön in der Schnauze hat.

Um dem Hund das Kommando "aus" so richtig schmackhaft zu machen gibt es folgende Übung, die man aber wirklich erst oft wiederholen muss bevor man den Erfolg sieht, nämlich dass der Hund alles sofort ausspuckt was er in der Schnauze hat.

nimm 20 Leckerchen 

hol den Hund

sag "aus"

gib dem Hund ein Leckerchen ins Maul

etc, bis alles leer ist

Sinnlos???

Was macht der Hund wenn du es gefühlt tausendmal wiederholt hast?

Der Hund sperrt das Maul auf um das Leckerchen von dir zu fressen und spuckt das aus was er grade in der Schnauze hat...